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Die neue Liebe der Österreicher zur EU und zu die Insel Elba

Dezember 11, 2008

Nichts ist so flüchtig wie Stimmungen. Als Napoleon 1815 von seinem Verbannungsort, der Insel Elba, floh, um für 100 Tage an die Macht zurückzukehren, schrieben die Pariser Zeitungen: “Das korsische Ungeheuer ist in der Bucht von Juan gelandet.” Und “Der Menschenfresser marschiert nach Grasse.” Doch je näher der Verfemte Paris rückte, desto gedämpfter wurde der Ton der Zeitungen. “Bonaparte hat Lyon genommen.” Oder: “Napoleon nähert sich Fontainebleau.” Kurz vor seinem Einzug in die französische Metropole jubelten die Gazetten schließlich: “Seine Kaiserliche Majestät wird morgen von seinem treuen Paris erwartet.”

Ähnliches lässt sich in diesen Tagen der Krise im Verhältnis der Österreicher zu ihrem absoluten Stiefkind beobachten, der hierzulande habituell ungeliebten Europäischen Union: Noch vor kurzem Prügelknabe für alles und jedes, an dem sich vom rechten Rabauken über den Dinkelspelzen verzehrenden Veganer bis hin zum linken Globalisierungsgegner jedermann zollfrei abarbeiten konnte, scheint sie in den letzten Wochen wieder an Ansehen gewonnen zu haben. Das von Demagogen zum Popanz aufgeblasene Zerrbild vom Demokratie verachtenden Kraken, der mit seinen Tentakeln Europa im bürokratischen Würgegriff hält, verblasst angesichts des Unwetters, das sich am Horizont unheilvoll zusammenbraut.

Keine Frage, die EU hat gewaltige Defizite. Aber nach Langem tritt jetzt endlich wieder einmal das Positive an ihr in den Vordergrund. Man ist froh dazuzugehören und blickt mitleidig auf das vor kurzem noch so reiche Island, wo aufgebrachte Bürger mittlerweile sogar die Banken stürmen.

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Günstige Elba Island-Flüge

März 4, 2008

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Günstige Elba Island-Flüge
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Geographie insel elba

Februar 9, 2008

Elba ist bei einer Küstenlänge von 147 km und einer Oberfläche von 224 km² die drittgrößte Insel Italiens. Ihr höchster Punkt ist mit 1.019 m der Monte Capanne. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 15,7°C.

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Insel Elba

Januar 5, 2008

Insel Elba
Die Mittelmeerinsel Elba gehört zur toskanischen Region Italiens. Mit ihrer Nähe zum italienischen Festland (nur 20km) gehört sie zu einem der beliebtesten Urlaubsregionen der Toskana. Die drittgrößte Insel Italiens ist mit einer Fläche von 224 Quadratkilometern recht überschaubar. Sie gliedert sich in 8 Gemeinden, eine davon ist Portoferraio, die gleichzeitig auch die Hauptstadt der Insel ist. Sie ist kulturell von sehr großem Interesse. Elba blickt auf eine lange kampfreiche Geschichte zurück. Nicht zuletzt wegen ihrer berühmten Eisenminen und Schmelzöfen geriet die Insel ins Blickfeld verschiedener Länder.

Immer wieder wechselten die Herrschaftsverhältnisse bis letztendlich die Insel an die Toskana angegliedert wurde und somit zu Italien gehörte. Geschichtsträchtig war neben der Verwüstung durch Syrakus 453 vor Chr. vor allem die Verbannung des französischen Napoléon Bonaparte auf die Insel Elba. Heute ist die Insel bei Touristen und Individualreisenden gleichermaßen sehr beliebt. Nicht zuletzt aufgrund seines milden Klimas und seiner atemberaubenden Umgebung. Mit Höchsttemperaturen im Sommer von durchschnittlich 28°C und Wassertemperaturen von bis zu 25°C kann man entspannt das südländische Flair geniessen.

Zudem laden wunderschöne Buchten und Strände zu Wassersportaktivitäten aller Art ein. Das türkisblaue und kristallklare Wasser und die langen Sandstrände der Insel werden von rauhen Klippen und Küsten abgelöst. Reizvoll zeigt sich auch die Unterwasserwelt der Elbas. In den zahlreichen Tauchgebieten kann in die farbenprächtige und artenreiche Unterwasserwelt der Insel eingetaucht werden. In Marciana Marina befindet sich das Elba Diving Center, das geführte Touren an die Riffe der Insel anbietet.

Die Insel kann jedoch auch mit dem Segelboot oder Kajak entdeckt werden. Hierzu gibt es einige Verleihe auf der Insel. Der Strand fällt meist flach ins Meer ab, sodass dieser auch für Kinder bestens geeignet ist. Empfehlenswert ist der beliebte Strand von Marina di Campo. Eine Bootstour um die Insel verspricht unvergessliche Erinnerungen an die Schönheit der Insel. Aber auch Wanderfreunde oder Mountainbiking- und Trekkingfans kommen auf Elba auf ihre Kosten. Lange Wanderwege und Radwege auf der Insel bieten eine schöne Möglichkeit in die Flora und Fauna der Insel Einblicke zu bekommen. In den Naturschutzgebieten des Parco Nazionale dell` Arcipelago Toscano ist eine Vielzahl wilder Orchideen, Blumen, Pflanzen und Bäume der Region zu betrachten.

Einen schönen Überblick über die Insel erhält man nach Erklimmen des höchsten Berges Elbas, des 1019 m hohen Monte Capanne. An klaren Tagen kann man die toskanischen Inseln Pianosa, Capraia, Montecristo und Gorgona sehen. Elba lässt keine Wünsche offen. Die Unterkunftsmöglichkeiten reichen von kleinen Apartmentanlagen, über Hotels bis hin zu Ferienwohnungen und Campingplätzen. Neben dem großen Freizeitangebot kommen auch Kulturliebhaber auf ihre Kosten. Jede der 8 Provinzen zeigt sich als kulturell und historisch interessanter Ort. Die Hauptstadt Portoferraio ist nicht nur Handelszentrum und Geschäftzentrum Elbas sondern wurde schon zu früheren Zeiten als militärischer Stützpunkt genutzt. Neben der Forte Stella Festung, dem Fort Falcone und Forte Inglese berichtet vor allem die noch gut erhaltene Stadtmauer aus dieser längst vergangenen Zeit.

Der Hafen der Stadt, der vor allem für den Transport des Eisen genutzt wurde ist heute eine interessante Flaniermeile mit zahlreichen Cafés und Restaurants. Ebenso imposant ist die Palazzina die Mulini, ein Denkmal, das sich zwischen zwei Festungen befindet. Es beherbergt ein Museum und zahlreiche Andenken. Die Festungen zeigen auf eindrucksvolle Weise die Militärarchitektur. Sehenswert sind die vielen kleinen Kirchen, die meist in romanischem Baustil erbaut sind. Die Kirche Madonna delle Grazie, San Gaetano und die Kirche Madonna della Neve in Lacone sind nicht nur Wallfahrtskirchen sondern zeigen auf eindrucksvolle Weise eine prächtige Architektur. Der kurze Einfluss Napoleons ist allgegenwärtig. Wichtige Andenken befinden sich in der Kirche Reverenda Misericordia. Sehenswert ist ebenfalls das 5 Kilometer von Portoferraio entfernte Landhaus Napoleons. Zahlreiche Museen, Festungen und Kirchen machen Elba zu einem unvergleichbarem Ort.

In den kleinen Hafenstädten und Fischerdörfer der Insel zeigt sich das beschauliche Leben der Inselbewohner. Enge Gassen und blumengeschmückte Hinterhöfe spiegeln den südländischen Flair wieder. Bei einem Spaziergang steigen einem die verschiedenen Düfte der toskanischen Kräuter in die Nase. Olivenhaine, Zypressen und Zitrushaine spenden Schatten und prägen das landschaftliche Bild Elbas. Die Küche Elbas ist landestypisch toskanische mit mediterranen Einflüssen. Meeresfrüchte werden auf einzigartige Weise mit den toskanischen Kräutern zubereitet. Die toskanische Küche ist gesund und leicht bekömmlich. Zu dem Essen empfiehlt sich einer der guten Weine, die im nahegelegenen Festland angebaut werden. Die Ruhe und Besinnlichkeit der südländischen Mentalität erfährt man am besten in einer der kleinen, gemütlichen Hafenstädte. Die Zeit scheint dort wesentlich langsamer zu laufen. Die Hektik des Alltags wird vergessen. Ein unvergleichlicher Moment zeigt sich bei einem der herrlichen glutroten Sonnenuntergänge. Wenn die Sonne das Meer zu berühren scheint, versinkt das Meer für einen kurzen Augenblick in tiefes Rot.

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Rio Marina

Januar 4, 2008

Museum Parco Minerario:

Museum, Parco Minerario Rio Marina
Rio Marina Mineralienmuseum
Aufnahme: 2007
Copyright:
Alfred01
Beitrag: Alfred01 2007-07-05
Das Museum im Zentrum von Rio Marina ist absolut sehenswert. In einer Videovorführung berichten ehemalige Minenarbeiter, daß es damals verboten war Mineralstufen zu entnehmen. Sie legten die Stufen heimlich beiseite und holten sie dann in der Nacht über Zugänge aus dem Wald ab, um sie dann an Touristen oder Sammler zu verkaufen. Weiter berichtet wird von ganzen Lastwagenladungen an Mineralstufen, die die Minenleitung selbst Richtung Kontinent verschifft hat.
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Zugangsbeschränkung
Beschränkungen sind vorhanden. Man könnte zwar leicht auf den Zugangsstraßen in die Tagebaue gelangen, doch diese werden überwacht durch die herumfahrenden Mitarbeiter des Parco Minerario. Zudem fährt in den Touristenmonaten 3 mal am Tag der Trenino – ein kleiner von einem Traktor getriebener Zug mit zwei Anhängern. Die Mitfahrt kann im Museum, dem Sitz des Parco Minerario gebucht werden. Im Valle Giove hat man Hämatit mit Pyrit aufgeschüttet, an dem die mitfahrenden Touristen für eine kurze Zeit suchen dürfen. Im Bacino Stope kann man nach Voranmeldung beim Parco Minerario für 2-3 Stunden unter Aufsicht suchen.

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Marciana Marina

Januar 4, 2008

Marciana Marina ist ein wunderschöner Küstenort, in dem sich unbeschwerte Urlaubstage verbringen lassen.
Die Gemeinde ist die kleinste der Insel und überhaupt eine der kleinsten Gemeinden von ganz Italien, zumindest nach der Fläche. Wer sich Marciana Marina über die Küstenstraße von Procchio nähert, oder über das Wasser kommt, nimmt zuerst die große Mole wahr, die den Hafen schützt. Daneben steht der pisanische Turm, im 11. Jahrhundert als Verteidigungsbollwerk gegen die Sarazenen errichtet. Gegenüber, am östlichen Rand der Bucht, kauern auf den Felsen die alten Fischerhäuser des “Cotone”, des ältesten Teils von Marciana Marina. Bunte Häuser, in denen noch heute Fischer wohnen, die ihre Boote aus dem Meer bis vor die Türe gezogen haben. Es sind aber nur noch wenige Fischer, die in Marciana Marina ihrer schweren und unsicheren Arbeit nachgehen, im Hinterland bestellen Bauern noch ein paar Gärten und Felder, aber auch dieser Küstenort lebt – vor allem in der Sommersaison – in erster Linie vom Tourismus.
Besonders sehenswert sind die pittoreske Piazza mit der Kirche, Treffpunkt des Ortes, um den sich Restaurants, Geschäfte und Bars in pastellfarbenen Häusern gruppieren, und die Promenade mit ihren vom Meer und Wind ständig attackierten Tamarisken.

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Porto Azzurro

Januar 4, 2008

Porto Azzurro ist eine Gemeinde auf der Insel Elba mit 3.211 Einwohnern. Sie gehört zur Provinz Livorno in der Toskana.
Der Ort liegt an der Ostküste Elbas in einer Bucht, dem Golf von Mola. Die Nachbargemeinde sind Capoliveri, Portoferraio, Rio Marina und Rio nell’Elba.
Den Namen Porto Azzurro (“Blauer Hafen”), nach der Farbe des Meers, nahm die Gemeinde erst 1947 an. Vorher hieß der Ort Longone und ab 1873 Porto Longone.
Von Porto Azzurro aus verkehren Fähren nach Piombino und Portoferraio. Der Ort ist hauptsächlich vom Tourismus geprägt. Im Umland wird auch Landwirtschaft betrieben.

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Sehenswürdigkeiten
Porto Azzurro wird von der Festung San Giacomo di Longone aus spanischer Zeit beherrscht. Die sternförmige Anlage geht auf die Zeit des spanischen Königs Philipp III zurück und sicherte den Golf von Mola. Sie dient heute als Gefängnis und ist nicht öffentlich zugänglich.
Das Santuario della Madonna di Monserrato (Heiligtum der Madonna von Montserrat) ließ 1606 der Spanische Gouverneur errichten. Der Name wurde von dem spanischen Marien-Wallfahrtsort Montserrat übernommen. Ein Altarbild aus dem 17. Jahrhundert stellt deshalb auch die dort verehrte Madonna dar. Der Baustil zeigt Einflüsse des spanischen Barocken.

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Capoliveri

Januar 4, 2008

Capoliveri ist die südöstliche der acht Gemeinden auf der toskanischen Insel Elba. Der historische Ort liegt in 167 m Höhe auf dem Hügel Monte Calamita und hat 3108 Einwohner. Das Gemeindegebiet, das auch die Streusiedlungen Lacona, Madonna delle Grazie, Morcone und Pareti umfasst, weist eine Fläche von 38 Quadratkilometern auf. Nachbargemeinden sind Portoferraio, Porto Azzurro und Campo nell’Elba.
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Geschichte
Die Gegend um Capoliveri war schon zu etruskischer Zeit besiedelt. Dies beweisen Münz- und Grabfunde, die heute im Archäologischen Museum in Neapel aufbewahrt werden. Zur Römerzeit sind die Bezeichnungen Caput Liberum, Capitis Ilvae, Caput Liseri oder Caput Liveri überliefert. Wie das gemeint war, ist unklar. Freier Kopf wäre möglich ebenso wie eine Verbindung zu dem Fruchtbarkeitsgott Liber, der mit dem Weingott Bacchus in Verbindung steht. Da Plinius schon den Weinanbau in der Region beschrieb, halten Historiker letztere Erklärung für schlüssig.
Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde das Gebiet um Capoliveri während der germanischen Völkerwanderung Zufluchtsort für Flüchtlinge vom toskanischen Festland. Im Übrigen teilt es die Geschichte der Insel Elba.
Bei den napoleonischen Eroberungsfeldzügen 1799 leistete die Bevölkerung von Capoliveri starken Widerstand und vernichtete eine aus Longone geflüchtete Truppe; im Gegenzug verwüstete eine aus Portoferraio anrückende Truppe die Stadt. Vor diesem Hintergrund ist es zu erklären, dass Capoliveri im Jahre 1814, als die anderen Gemeinden der Insel den verbannten Napoléon Bonaparte als Kaiser von Elba freundlich empfingen, als einziger Ort feindselig reagierte und die Bewohner die Zahlung der Steuern verweigerten. Die beiden Geistlichen, die die Opposition gegen Napoleon anführten, wurden am Ende verhaftet.
Zur Zeit der italienischen Einigungsbewegung (Risorgimento) wurde ein Arzt namens Vincenzo Silvio (geboren in Capoliveri am 9. Mai 1805) als tragischer Lokalheld bekannt. Er ließ sich für seine Ideen vom italienischen Nationalstaat in Rom verhaften und nahm in Kauf, dass ihm 1851 seine Zulassung “wegen Unfähigkeit” entzogen wurde. Nach 1860 wurde er rehabilitiert und blieb Militärarzt bis zu seinem Tod 1873. Eine Straße in Capoliveri ist heute nach ihm benannt.
Das heutige Capoliveri lebt primär vom Tourismus.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Die Altstadt von Capoliveri ist im typischen Stil eines mittelalterlichen borgo (befestigtes Dorf) auf einem Hügel erbaut; enge Gassen mit Schwibbogen und Treppen führen aufwärts zur zentralen Piazza. In den verwinkelten Aufgängen befinden sich kleine Geschäfte und Restaurants.
Die erhaltene Apsis der Pfarrkirche San Michele (12. Jh.), die auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus steht, ist im Stil der Romanik von Pisa errichtet. Der Legende nach hat sich ein Papst auf der Rückreise aus der Gefangenschaft von Avignon nach Rom (Avignonesisches Papsttum), von einem Sturm überrascht, in die kleine Kirche begeben, um dort die Messe zu lesen. In der ersten Hälfte des 16. Jh. wurde die Kirche außer der Apsis beim Korsaren-Einfall unter Cheir ed-Din Barbarossa zerstört und anschließend nur noch als Friedhof genutzt, bis Napoleon Bestattungen in Kirchen verbot.
Vom historischen Kernort aus verbindet eine Panoramastraße, die hoch über dem Golfo della Stella verläuft, die Touristendörfer Morcone und Pareti miteinander, bis sie an der Cala dell’Innamorata endet. Diese Strandbucht trägt ihren Namen nach einer Legende um das tragische Liebespaar Lorenzo und Maria aus dem Jahr 1534, das, aus miteinander verfeindeten Familien stammend, hier sein heimliches Refugium gefunden haben soll. Als Lorenzo von Piraten angegriffen und getötet wird, stürzt auch Maria sich ins Meer. Da das Paar sich an jenem Nachmittag des 14. Juli die Ehe versprochen haben soll, wird noch heute jährlich am 14. Juli eine Festa dell’Innamorata mit Fackelzug und Illuminationen am Strand gefeiert. Das Fest gibt es seit dem 17. Jahrhundert, als ein spanischer Edelmann namens Domingo Cardenas an diesem Strand die Vision eines schönen Mädchens hatte und sich an die alte Legende wieder erinnert haben soll.
Vor Morcone führt ein Stichweg rechts zum Heiligtum Madonna delle Grazie aus dem 16. Jahrhundert. Es hat 1792 französische Mönche aufgenommen und war bis ins letzte Jahrhundert eine Eremitage. Über dem Altar befindet sich das Ölgemälde Madonna del Silenzio von Marcello Venusti, einem Schüler von Michelangelo. Der Innenraum ist mit Fresken von Eugenio Allori barock ausgemalt. In den 60er Jahren hat Gustav Blankenagel aus Köln den Bau restauriert und die barocken Stukkaturen des mittelalterlichen Steinaltars entfernt, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Das Heiligtum befindet sich in landschaftlich reizvoller Lage inmitten von Pinienwäldern und Weinbergen, durch die Wanderwege verlaufen.
Hinter Lacona liegt die kleine Kirche Madonna della Neve (= Maria Schnee). Sie wurde im 16. Jahrhundert auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus errichtet. Noch für das 19. Jahrhundert ist hier ein Eremit namens Giuseppe Tosi dokumentiert. Er lebte in bescheidenen Verhältnissen, unterhielt aber seinen eigenen Weinberg. Im Inneren befindet sich ein Marien-Gnadenbild.
An einem Felskap liegt die Festung Forte Focardo aus spanischer Zeit. Seinen Namen trägt die Verteidigungsanlage nach Don Ferdinando Foxardo, Gouverneur von Longone unter König Karl II. (Spanien), der sie 1678 erbauen ließ.

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Portoferraio

Januar 4, 2008

Heute wollen wir uns die Hauptstadt Portoferraio vornehmen, die wir bisher bei unseren Touren immer nur von weitem im Blickfeld hatten.

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Sie liegt herrlich in einer halbkreisförmigen Bucht im Norden von Elba und ist auch wichtigste Hafenstadt. Sie hat ihren Namen vom Eisen, das bereits durch die Etrusker und Römer verhüttet wurde. Das heutige Stadtbild geht im Wesentlichen auf die Herrschaft von Florenz zurück. Die ausnehmend hübsche Stadt wird von einer doppelten Festung überragt (Forte Falcone und Forte Stella). Sie wurde 1548 gebaut um die Bevölkerung vor Piratenüberfällen zu schützen.

Napoleon lebte 1814/15 als Verbannter auf Elba und hat sich die Festung zum Teil als Residenz ausbauen lassen. Er bezog die Villa dei Mulini, die zwischen beiden Festungen steht. Alt Portoferraio wird noch ganz von einer Stadtmauer umschlossen. Das Doppeltor (Porto al Mare) führt in die Stadt. Innerhalb stehen die Häuser eng beisammen. Treppenstraßen ziehen sich bis zu den beiden Festungen mit Türmen und Toren hoch.

Am Rande der Stadt finden wir sogar einen kostenlosen Parkplatz und stehen bald danach schon am alten “Medici”-Hafen, dem Hauptplatz der Altstadt und sind begeistert. Dahinter die baumbestandene Piazza della Republica mit Rathaus und Dom.

Wir spazieren am Hafenbecken “Darsana”, vorbei an zahlreichen Restaurants, Cafes und sonstigen Geschäften. Die bunten aneinandergereihten Häuser, die farbigen Boote, alles ist sehr hübsch anzusehen. Das Wetter stimmt auch, die Sonne scheint. Bei einer Tasse Kaffee lassen wir die gastliche Stätte auf uns wirken.

Danach ziehen wir die Treppen hoch zu beiden Festungen. Auf den Wehrgängen wurden auf einer Länge von 500 m Spazierwege errichtet. Überwältigend ist nicht nur die Festungsarchitektur, von diesen strategisch so wichtigen Punkten hat man auch den besten Blick auf Hafen, Stadt und Umland.

Der phantastische Blick aus verschiedenen Winkeln über die Stadt reizt immer wieder, noch ein Bild zu fotografieren. Selbst im Mauerwerk haben sich blühende Pflanzen angesiedelt. Auf der Hafen abgewandten Seite blicken wir hinunter in glasklares Wasser.

Dann besuchen wir das Napoleum-Museum, das in der Villa dei Mulini untergebracht ist. Es ist für uns sehr interessant. Die Aussicht vom Fenster des Ballsaals ist phantastisch. Wir bummeln noch durch den Museumsgarten bevor wir Napoleon wieder verlassen.

Auf einem Umweg laufen wir wieder hinunter zum Hafen. Dabei kommen wir an einen schönen Sandstrand. Bei diesem schönen Wetter heute sind viele Leute im Wasser. Ich kann nur staunen, so herrlich klares Wasser habe ich noch nie gesehen! Wir durchstreifen noch einmal die Altstadt und umlaufen den Hafen, bevor wir uns wieder auf der Terrasse eines Cafes niederlassen.

Gestärkt mit Essen und Trinken und vielen schönen Eindrücken suchen wir nun noch eine Bankfiliale auf und laufen zum nahen Fährenanlegeplatz. Wir wollen uns erkunden wegen unserer morgigen Rückfahrt aufs Festland. Nachdem es inzwischen ziemlich heiß geworden ist, kehren wir Portoferreiro den Rücken. Es war superschön hier!

Wir wollen noch etwas in den Schatten und fahren zu einer herrlichen Bucht nach Viticcio. Hier ist es ruhiger als am Strand von Biodola oder Procchio. Etwas erhöht finden wir ein hübsches Cafe. Auf der Terrasse gönnen wir uns ein Eis und blicken dabei über die herrliche Bucht hinüber nach Enfola, wo wir am ersten Tag auf Elba gewandert sind. Und wieder blicken wir in kristallklares Wasser, was mir für Insel Elba nun als typisch erscheint. Wir machen noch einige Bilder und fahren dann zurück zum Campingplatz Scaglieri.

Dort fahren wir unsere Markise aus und setzen uns in den Schatten. Es ist heute sehr schwül und heiß. Der Schatten unter unserer Markise wird immer kleiner und wir müssen unseren Sitzplatz verändern. Nach dem Duschen machen wir Abendessen und sitzen noch lange außen. Um 20 Uhr hat es noch 23 Grad. Bei einem Glas Wein genießen wir den Abend und erleben von unserem Platz aus einen super Sonnenuntergang über dem Meer.

Blutrot geht die Sonne unter. Recht spät legen wir uns zum Schlafen.

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KARTE

Januar 4, 2008

Die Insel Elba hat eine Küstenlänge von 147 km und ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Neben zahlreichen Sandstränden und felsigen Badebuchten, findet man auch Wälder und Berge.
Die höchste Erhebung ist der ‘Monte Capanne’ mit 1018 Metern, zu dessen Gipfel man mit einer Seilbahn gelangen kann. Bei klarer Sicht hat man einen atemberaubenden Blick über die ganze Insel.
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Elba ist die größte Insel des toskanischen Archipels und liegt ca. 10 km vor der italienischen Küste. Die Überfahrt von Piombino nach Portoferraio, der Hauptstadt Elbas, dauert ungefähr eine Stunde.